Samstag, 18. November 2017

Trailer "Rampage"

Nach einem Videospiel. Und ansonsten - nicht gerade neue Ware auf dem Markt.

Trailer "Bullet head"

Nach einem gelungenen Raubüberfall suchen drei Gangster Zuflucht in einem Lagerhaus, um auf ihren Fluchtwagen zu warten. stattdessen fährt ein Polizist vor und im Haus wartet ein gefährlicher Köter, der ihnen an die Gurgel will. Böser Cujo.😀

(Mini-)Review, Trailer "Bushwick"

Von Null auf Jetzt wird Bushwick in Brooklyn von irgendwelchen Armeetypen überfallen. Kampfhubschrauber, Kanonen, Fußtruppen in Schwarz. Lucy wird von den Kämpfen überrascht als sie aus der U-Bahn-Station heraufkommt. sie flüchtet und landet dann bei Stupe, einem Ex-.Marine. Der wiederum will seine Familie finden und so ziehen sie gemeinsam los durch die umkämpfte Stadt. Unterwegs erfahren sie auch, um was es überhaupt geht.

"Bushwick" ist schlicht ein Genrefilm, der mit einigen miesen CGI dann auch nicht das B-Niveau überschreiten kann. Ein halbwegs solides "Die Rote Flut" in der direkten Nachbarschaft-Filmchen, dem man das Budget anmerkt. Es fehlte an einigen Ecken und Enden. Große Actionsequenzen gibt es nicht, nur kleinere Scharmützelchen, einige Zweikämpfe und die größte Massenszene - irgendwie auch die einzige - wirkt wie Kinder aufm Spielplatz. Vieles der vermeintlichen "Action" geschieht im OFF: Schüsse, Explosionen, Hubschraubergeräusche. Ansonsten kämpfen sich wehrhafte (Gangster-)Nachbarn in kleinen Grüppchen durch die auch nie wirklich zahlreich auftretenden Soldaten. Politische Hintergründe werden kaum erwähnt, aber jeder kann sich seinen Teil denkenund wer denn nun warum angreift, erfährt man auch erst gegen Mitte des Films. Ich sag es mal so: Jetzt traut man sich anscheinend nicht einmal mehr, die Nordkoreaner zu den Bösen zu machen. Hier sucht man das Chaos im Inland, schiebt es aufs politische Establishment, das den Boden für so etwas bereitet. Überdeckt wird das Ganze dann von den vereinzelten Schuss wechseln. Die beiden Hauptfiguren machen ihre Sache recht gut und der Schluss ist schon ne Art Dystopie für die USA. Für einen netten Zeitvertreib geeignet, wenn die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden.

Trailer "Tuntematon sotilas aka The unknown soldier"

Der Film schildert die Schicksale einiger finnischer Soldaten, die während des 2. Weltkrieges in der Heimat an der Front gegen die Russen kämpfen.

Teaser "The stangers: Prey at night"

Das soll also das Sequel zu dem Film von Bryan Bertino werden.

Buchreview "One to go - Auf Leben und Tod" M. Pace

Mike Pace. Während der Fahrt über die Memorial Bridge verliert Tom Booker beim Tippen einer SMS die Kontrolle über seinen Wagen und kollidiert mit einem entgegenkommenden Kleinbus, in dem seine Tochter und drei ihrer Freundinnen sitzen. Der Minivan droht in den Potomac zu kippen. Doch plötzlich bleibt die Zeit stehen, und Tom ist allein auf der Brücke. Ein junges Paar nähert sich und bietet ihm an, die Zeit zurückzudrehen. Der Absturz könnte abgewendet werden, die Kinder gerettet. Im Gegenzug soll er alle zwei Wochen jemanden töten, als Seelenaustausch. Einen Augenblick später sitzt Tom wieder in seinem verunglückten Auto, und der Minivan ist nicht abgestürzt. Wahrscheinlich alles nur Einbildung. Zwei Wochen später wird der Fahrer des Minivan brutal ermordert. Tom erhält eine SMS.

Tom Booker ist geschieden und teilt sich das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter mit seiner Ex-Frau. Immer wieder kommt es zu Disputen, weil Tom sich nur selten an vereinbarte Zeiten hält, in denen er das Kind nehmen darf. Auch heute muss er diskutieren, wer das Kind wann wo abholt. Er ist mal wieder zu spät dran, als er auf der Brücke den Wagen sieht, in dem seine Tochter sein wird. Er will eine SMS schreiben, dass er auf dem Weg ist, als der Unfall passiert. Ein Pick-up kommt ihm in die Quere und als Resultat davon, wird auch der Minivan mit seiner Tochter und den anderen Mädchen sowie der Fahrerin dicht an das Brückengeländer über den Potomac gedrängt und droht abzustürzen. Das Anhalten der Zeit, der Stillstand will ihm nicht wirklich in den Kopf - bis die beiden weißgekleideten Gestalten auftauchen und ihm das Angebot machen, die Kinder zu retten. Sie führen ihm sogar vor, wie das gehen soll. Er willigt ein und soll auch die Bedingungen erfüllen. Ist ihm erst einmal egal. Aber dann erhält er die Nachricht, dass die nächste seine Tochter sein könnte. Jetzt ist es an ihm und er macht sich auch gleich ans Werk. Er drängt einen Freund zu einer Verzweiflungstat und somit ist ein Kind gerettet - aber nicht seines. Er muss also weitermachen. Und dabei immer aufpassen, dass die Polizei ihm nichts nachweisen kann.

Tom, Anwalt und leicht trunksüchtig, hat mir als Sympathieträger nicht so wirklich zugesagt. Da der Autor den Fokus aber auf ihn gelegt hatte, war als Identifikationsfigur nicht wirklich jemand auszumachen. Und es war denn schon auffällig, wie enttäuscht er jeweils war, dass er  mit dem nächsten Mord NICHT seine Tochter, sondern bloß ein anderes Kind gerettet hatte. Ich hatte schnell den Eindruck, dass ihm die anderen Kids dann völlig egal gewesen wären. Aber so leicht ließ ihn das seltsame Paar nicht vom Haken. Nachdem er sein erstes Opfer, einen Freund von ihm, mit einer ganz miesen Nummer, die ihm nicht wirklich Seelenpein zu bereiten schien, auserkoren und erledigt hatte, fällt es ihm leichter. Zudem fallen ihm die Möglichkeiten auch noch in den Schoß. Prozessanwalt für Verbrecher, Pflichtverteidiger für Wiederholungstäter. Damit ernicht ganz so als der fiese Drecksack dasteht, bekommt er also den Abschaum der Gsellschaft serviert, um ihn sympathischer zu machen. Wirkt bei mir leider nicht wirklich. Es bleibt dennoch kaltblütiger Mord. Wirklich groß scheint ihm dieses moralische Dilemma im Endeffekt auch nicht an den Nerven zu zehren. Als er mal in den Bau kommt und im Knast-TV sein Verdacht des Mordes als Bericht gezeigt wird, wird er unter den Knackis respektiert und da gefällt ihm seine Rolle schon irgendwie. Kein große Zwiespalt, kein übermäßiges Drama, irgendwie geht das alles dann schon an ihm vorbei wie nichts. Spannend ist die Sache ja chon teilweise, leicht geschrieben, mit einigen Logiklöchern versehen, aber unterhaltsam. Wäre da nicht der Schluss. Der kommt so abrupt und kurz gefasst daher, dass wohl ein Ende unbedingt her musste, um den Roman nicht überzustrapazieren, was den Umfang angeht. Kann ich als unbeschwerte Unterhaltung (Ja, trotz dieses moralischen Dilemmas) schon mal antesten oder zur Ablenkung lesen, doch die große Freude und Begesiterung kam nicht auf. Geht so. Mittelmaß auf 365 Seiten vom Luzifer-Verlag.

Musik "Break a heart" Rage N' Rox

Kurzlebige Band, die es auf ein in limitierter Zahl veröffentlichtes Album brachte.

Trailer "Lost of Hill"

Horrorthriller aus China.

Mittwoch, 15. November 2017

Clip "Beyond skyline"

Um sich den anzusehen muss man den vorherigen nicht unbedingt gesehen haben.

Trailer "Tueurs aka Above the law"

Im von Korruption und Kriminalität gebeutelten Brüssel will ein alter Gangster mit seiner Crew seinen letzten Coup landen. Doch sie geraten bald ins Fadenkreuz einer Bande, mit der niemand gerechnet hatte.

Trailer "Radius"

Nach einem Autounfall erwacht Liam ohne jegliche Erinnerung. Als er sich dann aufmacht Hilfe zu finden, kommt er in einen Ort voller Toter. Er fragt sich, ob vielleicht ein Virus die Menschen ausgelöscht hat. Es ist viel schlimnmer: Er war es. Jeder, der sich in einem Radius von 50 Metern um ihn herum bewegt, muss sterben.

Buchreview "Nemesis" G. M. Hopf

G. Michael Hopf. Lexi ist eine außergewöhnliche Frau, gefangen in einem durchschnittlichen Leben. Ohne einen wirklichen Sinn im Leben zu finden wechselte Lexi ziellos von Job zu Job - bis zu jenem verhängnisvollen Tag, an dem die Lichter ausgingen. In den frühen Morgenstunden wurden die Vereinigten Staaten von Amerika Ziel einer verheerenden Attacke. Ein Super-EMP zerstörte das gesamte Energienetz und machte beinahe jedes elektrisch betriebene Gerät nutzlos. Millionen Menschen fanden im unmittelbaren Chaos danach den Tod, und Millionen weitere sahen sich einem Schicksal gegenüber, das noch weitaus schlimmer als der Tod sein würde. In dieser neuen Welt, in der die Infrastruktur verwüstet und die Regierung handlungsunfähig geworden ist, findet Lexi endlich zu ihrer Bestimmung. Doch zu welchem Preis?

Lexi ist eine lebenslustige Frau, der nichts mehr am Herzen liegt als zu feiern. Was? Egal, hauptsache feiern. Zusammen mit ihrer Schwester genießt sie das Leben. Aber nach einer durchzechten Nacht wird das Erwachen dann umso dramatischer. Keine funktionierenden Handys, kein Radio, kein TV - nichts. Aus den meisten Nachbarapartments sind die Leute auf den Hof gelaufen und rätseln herum, was passiert sein könnte. Greg, einer der Nachbarn, erklärt, dass es ein EMP gewesen ist, der alles lahmgelegt hat. Die Mädels haben keine Ahnung, was das überhaupt ist und andere Bewohner bezweifeln die Richtigkeit dieser Angaben. Ebenfalls in der Wohnanlage ist ein alter Mann namens Frank, der schon viel miterlebt hat und den Mädels zeigt, wie man überlebt und mit Waffen umgeht. Sie werden ihm bald sehr dankbar dafür sein. Denn ab jetzt regiert in den USA das Chaos, die pure Gewalt.

Lexi ist eigentlich eine dieser Ladies, die wenig Nutzen im Leben bringen. Das Einzige, was sie wirklich noch interessiert, ist ihre Schwester Carey. Und während der aus Lexis Sicht erzählten Story erfährt man auch den Grund dafür, den ich aber für etwas zu oberflächlich und platt sowie überzogen halte. Dicker konnte man kaum auftragen, um viel Drama einzuflechten und der Hauptfigur Sympathiepunkte zu sichern. Dabei wäre das gar nicht weiter nötig gewesen, denn die Lexi, die hier ihre Geschichte um den Beginn des Niedergangs der Zivilisation, die sie kennt, ist längst eine andere als das Feierbiest zu lauschigen Zeiten. Während ihrer Odyssee durch das verheerte Land, gerieben von Rache, ist sie hart und skrupellos geworden, ein Opfer der Umstände, die sie ihre Menschlichkeit haben verlieren lassen. Misstrauisch gegen jeden Menschen, der ihr begegnet, immer auf der Hut, aber auch trinkfest wie ein kanadischer Holzfäller. Die Geschichte ist actionreich und flott bis rasant verfasst und bietet mit einigen Klischees zwar Ansätze für negative Kritik, doch der Unterhaltungswert überwiegt diesen Mangel. Der kurze Trip mit Gordon, um ihren Rachedurst zu stillen, lässt Lexi allein und verwundet zurück, ohne eine Ahnung, wo sie denn nun in dieser gefährlichen, neuen Welt hin soll. Romane um den Zusammenbruch der Gesellschaft gibt es viele, aber nur wenige sind so interessant gestaltet wie die Reihe "The End" und das Spin-off "Nemesis" um Lexi (vielleicht John Birmingham mit seiner "Without warning"-Trilogie kann da mithalten, aber die Reihe wurde nach zwei Büchern hierzulande nicht weiter veröffentlicht.). Ein Endzeit-Roman, der sich damit begnügt, menschliche Monster als Feinde ihrer Rasse auftreten zu lassen. Hier und da einige emotionale Momente, aber hauptsächlich Überlebenskampf gegen sämtliche Widrigkeiten in einer neuen Zeit, die erbarmungslos alles von den Protagonisten fordert. Flotte 250 Seiten,die zwar den Leser nicht fordern, aber als reine Actionunterhaltung gut funktionieren.
John Birmingham:
https://www.fantasticfiction.com/b/john-birmingham/without-warning.htm
https://www.fantasticfiction.com/b/john-birmingham/weapons-of-choice.htm

Musik "3-2-1" Brett Kissel

Von seinem Album "Started with a song".


Trailer "Small town crime"

Ex-Cop und Alkoholiker Mike findet den Körper einer ermordeten jungen Frau. Er macht es sich zum Ziel, den Killer zu finden, bringt damit aber seine Schwester und seinen besten Freund in tödliche Gefahr.

Kurzfilm, Trailer "Live or let die + Live or let die 2"

Der zweite Teil ist das Sequel zum Kurzfilm, den ich hier als erstes poste.

Dienstag, 14. November 2017

Teaser "Pathfinder"

Eine Gruppe Menschen muss auf einem feindlichen Planeten um ihr Überleben kämpfen.

Offizieller Trailer "Desolation"

Eine Mutter findet sich bei einem Naturtrip mit ihrem Sohn und ihrer besten Freundin bald in einem fiesen Spiel wieder, als sie bemerken, dass ein Fremder ihnen die ganze Zeit folgt.

Trailer "Heilstätten"

Youtuber wollen will einen düsteren Ort in der Nähe von Berlin mit Kameras und anderen Utensilien als Herausforderung erkunden. Bald steht ihnen die größte Herausforderung bevor: Überleben.

Buchreview "Straight to you" D. Moody

David Moody. Die Sonne stirbt. Die Temperatur steigt Stunde um Stunde, ohne jegliche Pause. Mit diesem Anstieg wird der Planet bald unbewohnbar sein. Alles Leben wird erlöschen. Es könnte in Wochen passieren, in Tagen … vielleicht bleiben uns auch nur Stunden. Die Gesellschaft fängt an zu bröckeln. Die kochende Welt geht in ein Chaos über. Steven Johnsons Frau ist Hunderte Kilometer entfernt, und alles was zählt, ist, sie vor dem Ende zu erreichen. Er muss jetzt handeln, es bleibt keine Zeit zu stoppen und nachzudenken. Jede Sekunde ist kostbar. Morgen ist es zu spät.

Nachdem Samantha ohne jeglichen Grund oder eine Vorwarnung ihr Kind verloren hat, läuft die Ehe mit Steven nicht mehr rund. Irgendwann entschließt sie sich, zu ihrem Dad zu fahren, der Steven nicht gerade abgöttisch liebt. Fast schon eine Garantie, dass ihr Gatte ihr hierher nicht folgen wird. Doch auch die liebe Sonne hat es nicht gut gemeint mit ihr und ihren Mitmenschen. Was begann wie ein ordentlicher Sommer wird zu einer Hitzeperiode, die kaum jemand aushalten kann. Immer stärker wird die Glut, die von einer Sonne ausgeht, mit der etwas nicht stimmt und die Bewohner des Planten müssen sich darauf einstellen, dass ihre Welt bald zugrunde geht. Und sie mit ihr. Es gibt sogar Leute, die sich damit arrangieren können. Spaß haben, solange es noch geht und dann abtreten, ist deren Devise. Andere hoffen auf eine Rettung welcher Art auch immer. Und Steven? Der will bei seiner Frau sein, wie immer diese Katastrophe auch enden mag. Also setzt er sich in sein Auto und macht sich auf den Weg. Doch nicht nur er will die Gegend verlassen und so muss er das Chaos auf den Straßen miterleben und Menschen dabei beobachten, wie sie in ihren Wagen beinahe gegart werden. Er trifft andere, die ebenso wie er nur zu ihren Lieben wollen. Und sieht aus der Ferne, wie viele durchdrehen und es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt. Bald ist seine Karre am Ende und er muss zu Fuß weiter.Das Sonnenlicht wird immer gleißender, immer neue Hitzestürme brennen der Erde und den Menschen den letzten Funken Leben aus dem Leib, Flüsse und Seen trocknen aus, doch Steven schleppt sich immer weiter. Zu seiner Frau. Nur sie zählt für ihn. 

Teil zwei der Rubrik "Autoren können auch anders" aus dem Verlag Voodoo-Press. David Moody kennt man ja durch seine Hater-Romane oder Zombie-Stories. Davon ist er hier so weit entfernt wie Bruce Willis von Interesse an seiner Arbeit oder Nicolas Cage von einer Lead-Rolle in einem Blockbuster. "Straight to you" ist eine Romanze, ein Drama rund um ein Weltuntergangsszenario. Diese Dystopie wartet nicht mit Actionsequenzen auf, aber dennoch mit Spannungselementen und vielen menschlichen Zügen im Angesicht des nahenden Todes. Bevor Steven auf Reisen geht und seine Gattin sich zu ihrem Vater aufmacht, ist der Roman für kurze Zeit ein persönliches Drama zweier Menschen aufgrund eines Verlustes, der schwer zu verkraften ist. Sie entfremden sich, gehen ihre eigenen Wege, reden nicht miteinander. Alte Animositäten brechen wieder auf zwischen den Menschen, die um sie herum sind, den Familienmitgliedern. Die große Katastrophe, das sich anbahnende Ende, wird nicht wirklich registriert. Erst als die Situation unerträglich wird, besinnt sich Steven und zieht los. Und hier wird es dann etwas unlogisch. Die Welt und die Menschen werden gekocht oder gar bewegen sich auf einem übergroßen Grill und dennoch trocknet da kein Aas aus oder kriegt mal nen Sonnenbrand und bei den geschilderten Hitzewallungen müsste denen die Pelle schon vom Körper fallen. Nur ein Deckel und ne Sonnenbrille scheinen da als Schutz etwas wenig. Okay, lassen wir die Waliser!!!! so unempfindlich gegen Sonnenstrahlung sein wie die Amis in ihren Filmen es gegen atomare Strahlung sind. Nun ja, er ist also mit dem Auto auf dem Weg und nimmt dann noch Ray mit, einen Mann, dessen Karre liegengeblieben ist. Der wird zum nervigen Charakter, der nicht nur den Protagonisten mit der Zeit in Rage bringt. Je länger die Tortur dauert, um so düsterer werden Stevens Befürchtungen vor weiteren Begegnungen und um das Schicksal seiner Frau. Denn nur sie will er erreichen. Eine untypische Dystopie von David Moody und sein Erstlingswerk, was denn trotz einiger Veränderungen durch den Autor auch hier und da durchschimmert. Eine tragische Geschichte um eine große Liebe im Angesicht des nahenden Untergangs, die den Leser aber mitnehmen kann und auch Fans von Genrekost nicht abschrecken sollte. Der eine oder andere Mangel eines Frühwerks mal übersehen, ist "Straight to you" lesenswerte Kost. Sollte man zumindest mal antesten.

Musik "Lost in my eyes" Sleeping Romance

Seit 28.10. ist das Album "Alba" über Napalm Records in den Läden.

Trailer "Infinity chamber"

Regierungsagenten haben Frank angeschossen und ihn in einen Knast verfrachtet, der vollautomatisch gesteuert wird und nur ein Mann ist zu seiner Versorgung abgestellt. Mit allerlei Hilfsmitteln wird versucht, in Franks Geist die Erinnerung an das Verbrechen abzurufen, dessen er beschuldigt wird. Doch es kommt noch schlimmer: als draußen ein Krieg ausbricht, muss sich Frank mit einem Computersystem auseinandersetzen, das langsam selbst den Geist aufgibt.

Trailer "Buckout road"

Bei einem College-Projekt müssen die Studenten feststellen, dass möglichweise mehr Wahrheiten hinter den Legenden um die Buckout road stecken als sie angenommen hatten.

Montag, 13. November 2017

Trailer "A violent man"

Ty ist ein unbekannter MMA-Kämpfer. Bis eines Tages ein Video auftaucht, indem er den aktuellen Champion bei einem Trainingskampf schlägt. Kurze Zeit später wird er aber des Mordes an dem Reporter verdächtigt, der das Video veröffentlicht hat.

Trailer "Oro aka Gold"

Im 16. Jahrhundert sind zwei Conquistadores mit 30 Mann und zwei Frauen auf der Suche nach der Goldenen Stadt mitten im Amazonas-Dschungel.

Buchreview "Clear by fire - Suchen und vernichten" J. Hood

Joshua Hood. Mason Kane kämpfte als Soldat viele Jahre im Anvil-Geheimprogramm der US-Armee unbemerkt von der Öffentlichkeit gegen den Terror. Bis sich sein Kommandant auf einen perversen Deal mit dem Feind einlässt. Als der die Tötung einer unschuldigen afghanischen Familie anordnet, verweigert Kane den Befehl und desertiert. Als Terrorist und Verräter von seinen früheren Kameraden gejagt, deckt er mit Unterstützung seiner Special-Ops-Kollegin Renee Hart eine gewaltige Verschwörung auf, die bis zum amerikanischen Präsidenten führt.

In Nordafrika ist Mason unterwegs, um seinen Kopf vor den Verfolgern zu retten, aber auch, um den wahren Schuldigen für dessen Taten büßen zu lassen. Nicht so einfach, wenn man überall eine Zielscheibe auf der Brust hat und für jeden als lukrative Beute gilt. Verrat allerorten und nur wenige Freunde, die noch zu ihm halten. Die Amerikaner wollen mit allen Mitteln seinen Kopf. Und so nimmt eine gnadenlose Hetze in den Ländern des afrikanischen Nordens statt, die sich in den Nachwehen des "Arabischen Frühlings" befinden. Algerien, Libyen und Marokko sind zuerst die Stationen, die Mason Kane auf seiner Flucht durchquert und wo er Hilfe von früheren Verbündeten aus der Region bekommt, die auch als Agenten für die USA tätig waren. Im Heimatland dagegen wird heftig intrigiert, um eigene Ziele durchzusetzen. Dies führt dazu, dass die Special-Ops-Agentin Renee Hart auf eine Mission geschickt wird, bei der sie auf Mason Kane stößt. Gemeinsam finden sie mehr heraus, als sie je erwartet hätten. Leider geraten sie auch in einen umfangreicheren Kugelhagel als sie je erwartet hätten. Ihr Leben ist noch nicht einmal den berühmten Pfifferling mehr wert.

Burn, burn, burn - der Himmel über Nordafrika wird hell erleuchtet von den Mündungsfeuern der amerikanischen Einheiten. Lässt man mal außer acht, dass die Trennung zwischen Schwarz und Weiß viel zu früh erfolgt und diese Möglichkeit noch mehr Spannung zu generieren schlicht verschenkt wird, ist "Clear by fire - Suchen und vernichten" ein wahrhaftiges Actiongeschoss geworden. Mason Kane ist einer der härtesten Hunde, die in den letzten Jahren die Kämpfer gegen das Böse anführten. In einer Szene würde sogar ein Charles Bronson aus "Chatos Land" mal kurz zusammenzucken, wäre er Zeuge des Verhörs. Mit Menschenrechten ist es hier nicht weit her und die politischen Verwicklungen sind zwar recht oberflächlich skizziert, aber manchmal nicht weit von der Wahrheit entfernt (z. B. dass der Arabische Frühling und die Auswirkungen eher US-Wunschdenken waren statt Realität). Hier wird vor nichts halt gemacht, gewisse Verbrechen erinnern schwer an die Zeit in Vietnam, wo US-Militärs auch diverse Gemetzel angerichtet haben. Das trägt dann auch dazu bei, dass man hier eine schlichte moralische Rechtfertigung für das rücksichtslose und rotzebrutale Vorgehen des Protagonisten serviert bekommt. Die Figuren sind zwar auch nicht gerade mit Tiefenschärfe gesegnet worden, dafür sind sie aber hart gegen sich selbst und ihr Feinde. Gerade Renee Hart wurde von den üblichen weiblichen Klischees in ähnlichen Werken befreit und ist übler drauf als ein angefressener Marine. Im äußerst bleihaltigen Showdown stellt sie das eindrucksvoll unter Beweis. Und die finale Konfrontation hat es mehr als nur in sich. Schnelle Wechsel, höllische Feuerkraft, hohe Verluste und extremer Blutzoll treiben den an sich schon hohen Actionanteil auf die Spitze. Die wenigen emotionalen Einschübe auf diesen 440 Seiten passen recht gut und bremsen die flotte Handlung auch nicht aus, Leerlauf gibt es eigentlich gar keinen. Zwar wird das Buch stilistisch keinen Preis gewinnen, aber Actionfreunde werden absolut zufriedengestellt. Schnell, kompromisslos und bretthart. High level Militäraction. Für die Zielgruppe klare Kaufempfehlung. Von Joshua Hood darf gerne mehr kommen, sehr gerne.

Musik "The dark element" The Dark Element

Neues Projekt von Anette Olzon und Jari Limatainen.

Trailer "Juggernaut"

Nach langer Abwesenheit kehrt ein Kleinstadtkrimineller in seine Heimatstadt zurck und will den Tod seiner Mutter aufklären, der in seinen Augen kein Selbstmord war.

Trailer "Dismissed"

Lehrer/Schüler-Konflikt läuft schwer aus dem Ruder.

R.I.P., Trailer "Ray Lovelock"

Der 1950 geborene italienische Schauspieler verstarb am 10. November 2017 in Trevi. Bekannt war er aus vielen Gernefilmen unter denen auch die folgenden beiden gewesen sind:


Ruhe in Frieden.

Samstag, 11. November 2017

Offizieller Trailer "The immortal wars"

Irgendwann in der Zukunft ist die Welt unterteilt. Es herrschen klare Stukturen und wer davon abweicht, wird in die Arena gezwungen und muss ums Überleben kämpfen. Kann nicht mehr lange hin sein, denn heutzutage fehlt nur noch die Arena, wenn  man sich dem Massenglauben nicht fügt.

Hörbücher "Candygirl" Festa/Redrum

Anscheinend war es extrem schwierig für die Extrem-Reihe einen Partner zu finden, der die Bücher der Extrem-Autoren vertont. Mit Redrum Audio ist dies nun gelungen. Weitere Titel sind auf der Festa-Homepage zu finden. Mein Ding sind Hörbücher ja nicht gerade, aber es gibt viele Befürworter des "Bücher-Hörens" und nun ist die Auswahl an Titeln wieder etwas angestiegen.

https://www.festa-verlag.de/weiteres/redrum-audio.html/

Musik "Young blood rising" Santa Cruz

Finnische Band mit ihrem dritten Album. das einige wirklich eingängige Rocker bietet.

Trailer "The pirates of Somalia"

Ein junger Reporter macht sich auf nach Somalia für die Story seines Lebens. Bei seinen Recherchen kommt der dem Werk der Piraten immer näher, bis er bald mittdendrin steckt.

Clips "Death note"

Fantasythriller nach dem berühmten japanischen Manga.


Freitag, 10. November 2017

(Und noch ein) Trailer "It came from the desert"

Nach dem gleichnamigen Videospiel.

Trailer "Attack of the southern fried zombies"

Ein Test für ein biologisches Unkrautbekämpfungsmittel geht schrecklich schief und verwandelt die meisten Bürger in Southern Rock hörende Zombies. Nur eine Handvoll bleibt verschont und versucht, der wilden Meute zu entkommen.

Trailer "The high frontier aka Na Granicy"

Ein Vater macht sich mit seinen beiden Söhnen auf, um mit ihnen in einer abgelegenen Hütte den Winter zu genießen. Als aber ein Fremder auftaucht, ist es mit dem Frieden vorbei.

Buchvorschau "Dweller" J. Strand

Im Alter von acht Jahren entdeckt Toby Floren ein Monster, das im Wald hinter seinem Haus lebt. Eine scheußliche, angsteinflößende Kreatur mit Klauen, Reißzähnen und Appetit auf Menschenfleisch. Während Toby schreiend aus dem Wald flieht, wird ihm klar, dass er sich glücklich schätzen kann, lebend davongekommen zu sein. Jahre später hat Toby sich mit der Kreatur abgefunden. Sie ist sein besonderes Geheim-Ding, von dem niemand sonst auf der Welt weiß, und gleichzeitig jemand, auf den man sich verlassen und mit dem man reden kann. Natürlich ist Toby um seine geistige Gesundheit besorgt, aber welcher Junge wäre nicht gerne der beste Freund eines Monsters aus dem Wald, vor allem, wenn er gemobbt und gequält wird? Das Monster namens Owen könnte die Antwort auf seine Probleme sein. Quelle: Voodoo-Press.

Bei Voodoo-Press hat man begonnen, einen weiteren Roman von Jeff Strand für die Veröffentlichung vorzubereiten (Übersetzung., Lektorat, deutsches Cover usw.). Da ich die Bücher von Jeff Strand besonders wegen seines Humors sehr schätze, wird dieses hier auch seinen Weg in mein Regal finden.

Musik "Gold" John Stewart

Auf dem entsprechenden Longplayer "Bombs away dream babies" hatte John Stewart kräftige Unterstützung von Fleetwood Mac.

Trailer "Johnny Gruesome"

An der Highschool des Städtchens vermutet Eric Carter, dass sein bester Freund Johnny aus dem Grab gestiegen ist, um Rache an seinen Mördern zu nehmen.

Donnerstag, 9. November 2017

Trailer "The humanity bureau"

Nicolas Cage stoppt im Alleingang die Globale Erwärmung.😀
Naja, ganz so fähig ist er noch nicht. Nachdem der Klimawandel Teile der USA in Wüstengebiete verwandelt hat, schickt die Regierung Agenten aus, die jeden unproduktiven Menschen in ein Reservat - sie nennen es Kolonie - verbannt. Wer nicht kuscht, wird erledigt. Kross ist einer dieser Agenten, der seine Arbeit gewissenhaft erledigt - bis ihm die Liebe dazwischen kommt.


Trailer "Any bullet will do"

Im Bürgerkrieg standen zwei Brüder auf verschiedenen Seiten. Zehn Jahre später ist einer von ihnen ein berühmter Kopfgeldjäger, dem nur ein Fang wirklich fehlt - sein Bruder.

Trailer "The furious aka Kolovrat"

Die wilden Mongolen beherrschten dereinst große Teile der östlichen Welt. Doch ihrem Drang Richtung Europa standen russische Helden im Weg.

Buchreview "Savages" G. F. Gifune

Greg F. Gifune. Es begann als Urlaub auf den Cook-Inseln. Doch als sieben Freunde in der Südsee verloren gehen, nachdem ihr Boot in einem Sturm kentert, müssen sie tagelang in einem kleinen Rettungsboot auf dem Ozean überleben. Meilen vom Kurs abgekommen und fern von ihrer ursprünglichen Position, weit draußen im offenen Meer, treffen sie endlich auf eine kleine, nicht kartografierte Insel. Sie nehmen den Kampf ums Überleben auf, in der Hoffnung, früher oder später gerettet zu werden. Doch die Insel ist nicht das Paradies, das sie zu sein scheint. Stattdessen ist sie ein Ort des Entsetzens, des Todes, der Folter und des Bösen. Ein Ort voll schrecklicher Geheimnisse, die lange Zeit begraben und vergessen waren. Und sie sind nicht allein. Etwas bewacht diese entsetzlichen Geheimnisse, etwas Böses und schonungslos Gewalttätiges, ein uralter Schrecken, geboren aus Zorn und Rachsucht, ein blutrünstiges Raubtier, das lebt um zu töten und das nichts davon abhalten wird, die Insel vor jenen zu beschützen, die in sein dunkles Königreich eindringen. Das Wilde ist frei und es gibt kein Entkommen.

Ein Sturm macht die Bootstour einiger Freunde schnell zu einem Survival-Trip. Das Boot sinkt, ein Besatzungsmitglied stirbt und inklusive Kapitän müssen sie sich zu acht ein Rettungsboot teilen, das für sechs Personen ausgelegt ist. Mit viel Glück werden sie irgendwann an Land gespült, doch eine ihrer Freunde ist verschollen. Bevor sie die Insel auskundschaften und ihren Freund suchen wollen, richten sie sich mit ihren kargen Mitteln ein. Nach und nach dämmert es ihnen, dass dieses kleine Fleckchen Land auf keiner Karte verzeichnet ist. Es ist fraglich, ob sie je gefunden werden. Und dann haben sie immer wieder das Gefühl beobachtet zu werden. Ein Angriff, der schier aus dem Boden zu kommen scheint, macht ihnen klar, dass sie auf diesem Inselchen in größter Gefahr schweben. Jetzt haben sie nicht nur die Elemente gegen sich, denn etwas ist auf dieser Insel, das sie hier nicht haben will. 

Greg F. Gifune hat sich von seinem bekannten Terrain entfernt und geht das Wagnis ein, einen soliden Horror anzubieten, den die Leserschaft so von ihm nicht gewohnt ist - der Autor splattert. Die Zutaten bieten nichts Neues an der Front des Grauens, aber dafür spannende Unterhaltung. Man nehme ein Grüppchen, das auch einige leichtbekleidete Damen dabei hat und lasse sie sich auf einer Insel im Angesicht der Gefahr zanken. Klingt tatsächlich wie ein Laymon, doch statt sich auf gierige Blicke nach den Vorzügen der Ladies zu beschränken, bietet Greg F. Gifune auch eine Geschichte, die nicht zu überdehnt ist mit nutzlosem Schwachsinn, sondern neben dem Kampf auch die Veränderung in der Gruppendynamik zeigt, wenn aus Alphamännchen plötzlich die Verlierer werden oder man um des eigenen Überlebens Willen sämtliche Skrupel über Bord wirft. Was den Überlebenden dann tatsächlich das Leben noch schwerer macht, wird lange Zeit nur angedeutet und nicht klar benannt, sodass die eigene Neugier natürlich die Spannung steigert. Bis man aber erfährt, was es mit der tödlichen Bedrohung auf sich hat, fließt eine Menge Blut, werden Körperteile abgetrennt und wenn man sich schon auf das Trashgebiet eines Laymon wagt, muss wenigstens eine kleine - von Frauenseite aus unfreiwillige - Nummer schon drin sein. Ein Mix aus etwas Mystery, Inselhorror und sich steigerndem Blutvergießen machen "Savages" zu einem feinen Slasher, den man von diesem Autor so nicht erwartet hätte. Ich vermute mal, dass die Meinungen zu dem Buch auch total auseinandergehen werden. Mir hat es gefallen, weil sich ein Meister des Psychohorrors auf einen anderen Pfad begeben hat und die Story so richtig schönes B-Movie-Feeling aufbringt. Gerade die Auflösung, wer oder was da die Insel bewacht, passt in die Kategorie. Lange verborgene Geheimnisse und durchaus Charakterwandlungen, die im Drang zu überleben, aus den besten Freunden wilde Bestien machen können. Mit all diesen Komponenten hat Greg F. Gifune in einem angenehmen Stil einen flotten und blutrünstigen Pageturner geschrieben, der taggleich zu lesen begonnen und beendet wurde. Wer also auf splatterigen Horror der pulpigen Art steht, sollte, ja muss hier zugreifen, da die 230 Seiten alles bieten, was man in der Hinsicht erwartet, nur halt nicht von Gifune - und deshalb ist es erst recht eine Anschaffung wert. Der Meister kann auch anders und ist einem Richard Laymon immer noch um Längen voraus.

Trailer "Bad day for the cut"

Nigel O'Neill spielt einen Farmer mittleren Alters, der mit seiner Mutter im Hinterland von Irland lebt. Als diese ermordet wird, ist seine einzige Mission Rache.

Musik "Stand your ground" Jack Starr's Burning Starr

Hört sich recht gelungen und ein bisschen wie frühe Judas Priest an (abgesehen vom Gesang).

Trailer "Locked in aka The storm"

Nach dem Mord an ihrem Vater hat sich Taylor um ihre kranke Mutter gekümmert. Nun hat sie sich aber entschlossen, mit ihrem Freund die Gegend zu verlasen. Dann zieht ein Sturm auf - und mit ihm kommt ein Fremder.

Trailer "Housewife"

Holly leidet unter einem schrecklichen Trauma, das ihre Mutter bei ihr im Kindesalter verursacht hat. Nun lebt sie ihrem Gatten in einem anderen Land und wird von einem Freund auf ein Seminar aufmerksam gemacht, das sie besuchen sollte.

Mittwoch, 8. November 2017

Trailer "Crossbreed"

In näherer Zukunft heuert der US-Präsident ein Team von Militärveteranen an, das eine biologische Alienwaffe aus einer geheimen Forschungsstation, die die Erde umkreist, sicherstellen soll. Die Aktion geht schief, weil ein Doppelagent neben seiner Arbeit für den Präsidenten auch noch mit Waffendealern kungelt. Aber irgendwie muss Leiter der Truppe die Mission noch zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Mit Daniel Baldwin, Vernon Wells, Stink Fisher und Vivica A. Fox.

(Mini-)Review, Trailer "Extraction"

Eine Spezialeinheit wird nach Tschetschenien geschickt, um dort den Anführer einer Terrorgruppe einzukassieren. Problem: er sitzt in einem abgelegenen Hochsicherheitsknast. Und dann läuft die Truppe auch noch in eine Falle, der nur ein Mitglied entkommt und sich nun allein durch den Höllenbau kämpfen muss.

Meine Erwartungshaltung war nicht sonderlich hoch, aber hier hatte ich einmal Glück und sie wurde nicht bestätigt. Die Ein-Mann-Squad kämpft sich durch die Reihen der Wärter und Soldaten, muss noch den fiesen Boss der Wachen ausschalten, während in der Heimatbasis fieberhaft  nach einem Verräter gesucht wird. Danny Glover und Sean Astin teilen sich die Aufmerksamkeit der Basis als Schreibtischtäter und Planer der Aktion sowie als Verdächtige in Sachen Maulwurf. Jon Foo darf hier das zeigen, was ihm in der lahmen Serie "Rush hour" verwehrt wurde und ordentlich Knochen zertrümmern. Wenn man sich mit dem CGI-Blut abfinden kann, ist der Film eine feine Mahlzeit für Freunde der B-Actioner, die die letzten Outputs von Kollegen wie Seagal oder Van Damme locker in den Schatten stellt, wenige Längen aufweist, dafür einen Vinnie Jones, der Vinnie Jones spielt und herrlich böse mit den Augen rollt. Insgesamt ein lohnenswertes Objekt der Begierde mit einigen Härten, das die Zielgruppe zufriedenstellen sollte, aber in Deutschland auf Scheibe bisher noch keine Auswertung fand. Schade eigentlich bei dem Mist, den  man sonst so serviert bekommt. 7/10.