Mittwoch, 31. Dezember 2014

Neujahr 2015

Allen Lesern ein Frohes, Gesundes und Erfolgreiches Neues Jahr 2015. Uns ALLEN möglichst viele Old School-Actioner, die den derzeitigen Mist-Trend erfolgreich verdrängen. Scott Adkins wird ja im nächsten Jahr oft vertreten sein (Mehr dazu nächstes Jahr - also morgen). Jason Statham werden wir auch nicht missen müssen, erste Reaktionen meinen sogar, dass er in der Komödie "Spy" Melissa McCarthy problemlos die Show stiehlt. 
Und dann steht natürlich das Jahr der Entscheidung an: Cheffe Shane wird jetzt neun Monate mit der Frage schwanger gehen, ob er den Blog nun weiterführt oder sich aus Altersgründen zurückzieht, sodass wir uns eine andere Informationsquelle über unsere geliebten Actionfilme suchen müssen. Wie ich den Sauigel kenne, macht er es wieder spannend bis zur letzten Sekunde.

Red Band Trailer "Panic 5 Bravo"

Ein Notfallteam aus Arizona wird zu einem Unfall in Mexiko gerufen. Obwohl es illegal ist, überqueren sie die Grenze, um zu helfen. Doch plötzlich sind sie in ihrem Wagen gefangen, ohne überhaupt zu wissen, welches Grauen sie draußen erwartet. 


Trailer "90210 Shark attack"

Es geht immer noch schlimmer.


Buchreview "Das Evangelium des Blutes" J. Rollins

James Rollins. Ein Erdbeben in Israel fordert Hunderte von Menschenleben - und ermöglicht den Zugang zu einem bislang unbekannten unterirdischen Tempel, der den mumifizierten Körper eines gekreuzigten Mädchens enthält. Im Sarkophag der Toten macht Archäologin Erin Granger eine brisante Entdeckung: ein Buch, geschrieben von Jesus eigener Hand, das ungeahnte Gefahren birgt und alles infrage stellt, was die Menschheit zu wissen glaubte. Erins Feinde schrecken vor nichts zurück, und eine gnadenlose Jagd nach dem Manuskript beginnt.

Israel, Masada. Touristen besichtigen die Heilige Stätte, werden von ihrer Führerin über die Geschichte informiert. Der junge Tommy und seine Eltern stoßen etwas verspätet zu der Gruppe, da der anstrengende Aufstieg doch etwas viel für den Vierzehnjährigen ist. Zu ihrem Leidwesen wurden sie dadurch nicht lange genug ausgebremst. Das Erdbeben, das üble Zerstörungen hervorruft, erwischt auch sie. Größtes Problem dabei ist das austretende Gas, das sämtliche Besucher tötet - bis auf Tommy. Viel weiter an einer Ausgrabungsstätte diskutiert Dr. Erin Granger ungehalten mit ihren studentischen Hilfskräften die weitere Vorgehensweise, als ein Pferd angaloppiert kommt, den deutschen Heinrich mit einem schweren Huftritt am Kopf erwischt und damit zum Tode verurteilt. Aufgeschreckt wurde der Gaul durch einen Hubschrauber der israelischen Armee, der Dr. Granger abholen soll, um mit ihr zu der Historienstätte Masada zu fliegen. Mit an Bord ein Leutnant der israelischen Armee und ein Priester. In Masada werden sie von israelischen und amerikanischen Soldaten erwartet. Letztere werden angeführt von Jordan Stone. Sie sollen die Stätte erkunden, da durch das Beben eine Kaverne freigelegt wurde, aus der das Gas ausgetreten ist, das die Touristen getötet hat und bisher unentdeckte Räume mit einem Sarg und weiteren Beigaben enthält. Kaum sind sie unten ertönt Kampflärm von oben - und kurze Zeit später werden auch die Abgeseilten in der Kaverne von Unbekannten angegriffen. Nur knapp können der Priester, die Archäologin und der US-Soldat entkommen. Dann haben sie endlich die Muse, sich über ihre Entdeckung zu unterhalten. Ein Sarg, in dem ein Mädchen lag, das aber mittlerweile von Bolzen an die Wand genagelt wurde. Was hat es damit auf sich? Warum wurde das Kind dort begraben? Wer hat es wieder aus dem Sarg geholt? Ein Fundstück, das sich als alter Orden des Nazi-Regimes herausstellt und von einer Gruppe namens "Das Ahnenerbe" verliehen wurde. Nach kurzen Beratungen führt sie die Spur nach Deutschland, nach Ettal. Von dort geht es dann nach St. Petersburg in Russland. Ihnen auf den Fersen weiterhin ihre rücksichtslosen und unheimlichen Gegner aus Israel. Und während das Trio nach der Wahrheit sucht, wird der einzige Überlebende des Erdbebens, der junge Tommy, aus dem Krankenhaus entführt, um einem anderen Jungen namens Aljoscha als Freund und Spielgefährte zu dienen.

Schon auf Seite zwei bei der dortigen Inhaltsangabe testet der Verlag die Aufmerksamkeitsspanne des Lesers, ist der Text dort doch tatsächlich einem anderen Buch von James Rollins entnommen. Da wurde einmal mehr eine gewisse Sorgfalt vermissen lassen. Gehört aber in der heutigen Zeit der Gewinnmaximierung auf Kosten von Serviceleistungen und Qualitätsmanagment bei den marktbeherrschenden Firmen egal welcher Branche wohl zum üblichen Geschäftsgebahren. Man verkauft dem Kunden die Ware und ihn gleichzeitig noch für blöd. Cover und Inhaltsangabe auf der Rückseite (Die passt and tatsächlich zum vorliegenden Werk) lassen einen schnarchigen Puzzle-Kirchenthriller in der Tradition des sich mittlerweile ständig inklusive etlicher Fehler wiederholenden Dan Brown vermuten, der seit seinen Achtungserfolgen nur noch über viele Seiten wenig Spannung zu bieten hat. Glücklicherweise hat man sich da dann doch getäuscht. Über Tempo kann man sich nicht beschweren. ABER schon die Figur der Professorin Dr. Erin Granger hat ziemlich schnell einen hohen Nervfaktor zu bieten gehabt. Gibt sich mit ihren 32 Jahren äußerst elitär und ihren Helfern gegenüber besserwisserisch, hat in der kurzen Zeit schon alles erlebt und war schon überall im Einsatz, ist die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau plus supersüß und supersexy, weiß alles, kann alles. Und schon ab Seite 60 beginnt der Spaß mit dem ganzen Geschmachte (Einfluss der Co-Autorin?), der ab Seite 80 dann schon so gefestigt ist, dass man die Pärchenbildung in diesem Buch erkennt. Lady Dr. ist beim Anblick ihres neuen Heroen nämlich nur noch am Sabbern. Ihm geht es selbstverständlich nicht besser (Und über all dem werden die Opfer wie der deutsche Helfer oder die Freunde und Kollegen des Jordan Stone ruckzuck vergessen, kaum noch erwähnt. So wichtig können sie den Protagonisten also nicht gewesen sein und die beiden Heldennasen dann auch nicht so mitfühlend wie gerne dargestellt.). Zu diesem Klischee kriegt man dann noch fiese Nazis, das Dritte Reich, das Vierte Reich, Atlantis, Rasputin, Lazarus und auch Judas serviert (Okay, nachdem Lazarzus aufgetaucht ist, hab ich die Lektüre erst einmal unterbrochen und mich mit dem Kurzfilm "Fist of Jesus", der thematisch passt, wieder aufgemuntert.). Damit nicht genug, denn altbekannte Monster aus diversen Sagen und Überlieferungen dürfen sich auch noch unter die Handelnden mischen und für mächtig Unruhe sorgen. "Das Evangelium des Blutes" ist Rollins "verwässert". Zwar ist das Tempo hoch, Action gibt es auch nicht gerade wenig, aber sobald die Story dann endgültig in Richtung Romantik trifft Fantasy beim Versuch einen Roman anhand von Schablonen zu kreiieren, abdriftet, ist von Lesespaß nicht mehr viel übrig. Die Hatz durch Europa mit Kirchenvertretern im Schlepptau und einem heldenhaften Ami-Gespann, das als Einziges in der Lage ist, die Welt vor dem totalen Untergang zu retten, gewinnt eigentlich nur durch das Tempo und den sehr simplen Schreibstil einige Pluspunkte. Sicher, bei James Rollins muss man schon mit Fantasy-Elementen rechnen, aber das hier Gebotene ist meilenweit von starken Titeln wie "Operation Amazonas" usw. entfernt. Noch ein bisschen mehr Geschnulze und wir hätten hier die nächste Jugendbuch-Trilogie, die Hollywood dann kommerziell in einem seelenlosen Vierteiler in 3D und  mit unbekannten und eher weniger talentierten Hauptdarstellern erfolgreich auswerten kann. Kurz: Massenware, die man nicht unbedingt ins Herz schließen muss. Das Buch ist pure Strandlektüre, bei der man nicht einmal die Wahl hat, den Verstand auszuschalten, man wird schon dazu gezwungen. Nach Beendigung der Lektüre kann man das Buch dann tief im Sand vergraben, als Beweis für nachfolgende Generationen, dass früher eben nicht immer alles besser war. Das Buch ist wieder ein Beispiel, dass sich Autoren, die ihren guten Namen für solche Co-Werke hergeben, den bisher erworbenen Ruf schwer verderben können, wenn die Qualität nicht einmal in die Nähe der bekannten und beliebten früheren Outputs kommt. Ach ja, der Schluss ist natürlich mit dem entsprechenden Cliffhanger beim offenen Ende versehen, der den geneigten Leser dann auch zum nächsten Werk des Duos greifen lassen soll. Ist jetzt also nicht die gewohnte Klasse eines James Rollins. Ganz klar bestenfalls Kreisliga. Und das will was heißen, wenn ich dieses Buch schon über zumindest die letzten beiden Verbrechen von Dan Brown stelle.

Musik "Decadent" U.D.O.

Noch etwas Rabatz zum alten Jahr mit dem alten Recken Udo Dirkschneider.

Trailer "The butchers"

Eine Busladung Reisender muss während eines schweren Sturms die Fahrt unterbrechen und Unterschlupf suchen. Das tun sie ausgerechnet in einem Museum, das Serienmördern gewidmet ist. Der Rest ist Drehbuch.
 
The Butchers - Trailer von dreadcentral


Trailer "Refuge"

Eine Familie muss sich gegen eine Horde bösartiger Angreifer erwehren.


Trailer "Perfidia aka erfidy"

Ein Paar, das sich zwischenzeitlich getrennt hatte, versucht an einem Wochenende in einem abgelegenen Häuschen im Wald wieder zueinander zu finden. Doch unerklärliche Ereignisse verhindern dies.


Montag, 29. Dezember 2014

Trailer "Everly" S. Hayek

Nach der Sichtung des Trailers war es mir eine Freude zu sehen, dass der Stammleser Andre Gerstenberger mich mit der Info versorgte, dass da Splendid schon den Daumen für Deutschland drauf hat.


Deutscher Trailer "Mortdecai"

Da ich  ja keine Komödien posten soll, ist dies natürlich ein Horrorfilm. Johnny Depp irgendwie im bekannten Modus, gefällt mir aber auch.

Samstag, 27. Dezember 2014

Trailer "The pack"

Ein Farmer und seine Familie müssen sich auf ihrem abgelegenen Grundstück gegen eine Meute wilder Hunde wehren.
The Pack    -    trailer von elbellavistas

Trailer "Frankenstein vs. The mummy"

Dr. Frankenstein hat ein perverses Monster zum Leben erweckt und seine Kollegin Dr. Naihla entdeckt die verfluchte Mumie eines bösen Pharao. Alles steuert auf einen Monster-Showdown zu.

Frankenstein vs. The Mummy - Trailer von dreadcentral


Buchreview "The dead: Todeszellen" A. Millard

Adam Millard. Als Häftling eines der schlimmsten Gefängnisse, das man sich vorstellen kann, denkt Shane Bridge, dass er bereits alles gesehen hat. Umgeben von Mördern, Vergewaltigern, Gangstern und Pädophilen hat Shane drei Jahre lang überlebt. Mit der Aussicht auf seine baldige Entlassung, steckt er große Hoffnung in seine Zukunft zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter, die ihn zu Hause bereits sehnsüchtig erwarten. Doch als ein Häftling ankommt, der einen tödlichen Virus mit sich trägt, erkennt Shane schon bald, dass er seine Pläne zu überdenken hat und er von nun an um sein Überleben kämpfen muss. Kaum hat sich der Virus ausgebreitet, verwandeln sich sowohl die Wachen, als auch die Insassen zu fleischfressenden Monstern. Nur wenige haben überlebt, und zusammen überlegen sie, wie sie hier herauskommen, wie sie am Leben bleiben können.

Shane sitzt mit seinem Zellengenossen Billy, einem riesigen Halbindianer mit irischem Blut in den Adern in seiner Zelle und albert mit em Mann herum, der ihm im Laufe der Zeit ein Kumpel geworden ist. Nicht viele hatten das Glück, einen derartig friedfertigen Mitbewohner zu bekommen. Währenddessen wird ein neuer Häftling durch die Aufnahme geschleust und quer durch die Kantine in den Zellenblock eskortiert. Plötzlich fängt der Typ an zu kotzen - irgendein schleimiges, schwarzes Zeug. Prompt gehen die Insassen, deren Essen er vollgereihert hat, auf ihn los und die Wachen können nur mit Mühe wieder für Ordnung sorgen und den Kerl vor einem Tod durch Erschlagen retten. Doch der Schleim ist infiziert und verwandelt die Kerle in fleischgierige Bestien. Nach und nach werden Insassen wie Wärter und gar der Direktor angesteckt und torkeln leicht unkoordiniert wie hungrige Wölfe durch das Areal. Nur einzelne Personen konnten bisher der Seuche oder dem Tod durch gefressen werden entgehen. Auf der Suche nach einem Schutz oder gar einem Ausgang kämpfen sich die Überlebenden durch die von den brutalen Infizierten beherrschten Gänge, die von einem quälenden Hunger in den Eingeweiden getrieben werden. Bald finden sich die Personen zu einem Grüppchen zusammen, das gemeinsam entfliehen will. Gut, das zwei Wachen dabei sind, denn man benötigt auch deren Fingerabdrücke um an den Sicherheitsschleusen vorbei nach draußen zu kommen. Den ebenfalls gebrauchten Zahlencode für die eine oder andere Tür zwischen sich und der Freiheit finden sie auf dem PC des Direktors, während der sich auf Fleischsuche im Gebäude rumtreibt. Zu Shane und Billy stoßen dabei die Wachen Michaelson und Jenson, die Ärztin Marla sowie die beiden Knackis Jared und Terry. Zusammen kämpfen sie sich durch eine Übermacht an Infizierten zu einem der Ausgänge, den nicht alle von ihnen erreichen werden.

Adam Millard nimmt sich die Freiheit, das Gefängnisleben nicht über Gebühr zu beschreiben und legt fast sofort mit der Bedrohung los. Auf unnütze Ausschmückungen verzichtet er großzügig. Bis auf Shane werden die meisten Charaktere auch nur angerissen und oberflächlich dargestellt (Wer die Serie "Prison Break" gesehen hat, kennt inklusive Ärztin - glücklicherweise nicht so heulsuselig - die Besatzung dieses Knasts), dabei auch das eine oder andere Klischee bedienend. Wer sich jetzt auf Tiefgang und/oder eine hintergründige Story eingestellt hatte, wird womöglich enttäuscht sein. Doch wer braucht in einer Infizierten-/Knast-Story schon tiefgründige Ausführungen? Seine fleischfressenden Toten sind übrigens gegenüber den Zombies seit Romero mit einigen Veränderungen versehen worden. Nicht nur, dass sie schwarz suppen, in ihrem Oberstübchen tummeln sich auch noch einige Gedanken. Nicht unbedingt auf Professoren-Niveau, aber für deren Studenten würde es noch reichen. Zudem wird immer wieder das nagende Hungergefühl hervorgehoben, das mich fatal an "Das Camp" von Nick Cutter erinnerte. "The dead: Todeszellen" ist zwar gut gefüllt mit Actionsequenzen und dem einen oder anderen Massaker, bei dem sich die Gedärme aus dem Körper winden oder grad gefressene Fleischbrocken auf direktem Wege und ohne in die Nähe des Verdauungstraktes zu kommen, wieder nach draußen poltert, aber es gibt sicher entschieden härtere und derbere Kost auf dem Markt. Beklemmende, düstere Knastatmosphäre, grobe Sprache und ständig lauernde Gefahren hinter dunklen Ecken, die bestenfalls durch flackernde Lämpchen erhellt werden. Ein Szenario wie in einem Horrorfilm und ebenso spannend. Da es der Beginn einer Trilogie ist, endet das Buch selbstverständlich mit einem Cliffhanger, der begierig auf die Fortsetzung macht. Da ich von temporeichen und rasanten Zombiestories - obwohl mittlerweile inflationär auf den Markt geworfen - nicht genug bekommen kann, bin ich wieder dabei. Auch schon deshalb, weil Adam Millard auf große Tragödien mit Tränendrüseneffekt verzichtet. Wer so etwas lesen will, greife zu den entsprechenden Autoren.

Teaser "Z-Island"

Yakuza gefangen auf einer Insel - mitten in einer Zombie Apokalypse.

Trailer "Far from men" V. Mortensen

Algerien-Western über eine dramatische Flucht durch das Atlas-Gebirge.

Freitag, 26. Dezember 2014

Trailer 3 "Wolf Warrior" Wu + Adkins

Scheint als hätten sie sich da noch schnell einen weiteren Teaser gebastelt. Egal, wird geschaut. Und jetzt macht mal zügig voran mit dem fertigen Werk. Sehen will. 


Trailer "Dragon Blade" J. Chan

Jackie Chan, John Cusack und Adrien Brody.


Buchreview "RHO-Agenda: Das zweite Schiff" R. Phillips

Richard Phillips. 1948 wird am Himmel New Mexicos ein außerirdisches Raumschiff gesichtet. Niemand ahnt, dass das Militär das Schiff bergen kann. Im Rahmen des Rho-Projekts wird die fremdartige Technik über Jahrzehte erforscht. Nun glauben wir, sie zu beherrschen. Doch es gibt ein zweites Schiff, und dies birgt eine weitaus gefährlichere Fracht.

Gelandet und eingesackt. Wie es den Amerikanern nun mal in ihren eigenen Selbstverständnis immer wieder passiert, betrachten sie das Schiff als ihr Eigentum und lassen es in Forschungsräumen tief unter der Wüste verschwinden, um die möglichen Erkenntnisse für ihre ureigenen Zwecke zu nutzen. Besonders das Militär tut sich da hervor. Doch nun sechzig Jahre und etliche Präsidenten später will man tatsächlich einige Ergebnisse nicht nur der Öffentlichkeit vorstellen, sondern sogar mit der Welt teilen. Natürlich geht ein Aufschrei durch die Nation und dann durch die Welt. Nichts war es mit dem "lieb Kind machen" mit dem Rest der Welt. Die USA wird für ihre Geheimhaltung und die nun folgenden Pläne kritisiert. Und das ist noch längst nicht alles. Hatte man sich eingebildet, nun alle Geheimnisse dem Schiff entrissen zu haben und sich vor allen anderen einen Vorsprung verschafft zu haben, geht der Trouble erst richtig los. Und zu allem Überfluss finden drei Schüler, die kurz vor dem Abschlussjahr an der Highschool stehen, in einem abgelegenen Canyon ein weiteres gestandetes Schiff. Trotz der effektiven Tarnung des Raumfahrzeugs finden sie Zugang zu der Höhle, die es beim damaligen Absturz in den Fels gegraben hatte und beginnen, es zu erkunden. Auf was sie da stoßen, ist sensationell, aber sie geben die Information nicht an die Behörden weiter, weil sie (wohl richtig) vermuten, dass das Schiff dann ebenfalls in den Katakomben der Regierung verschwinden würde. Da experimentieren sie lieber selbst damit rum. Was sich dabei auftut, ist fast schon beängstigend. Bei jedem der drei Schüler verstärken sich individuelle Fähigkeiten, von denen keiner etwas geahnt hat. sie müssen schon bald sehr aufpassen, dass sie mit ihren neuen Kenntissen nicht auffallen. Aufgrund gewisser Vorfälle um das Zentrum in New Mexico hat die Regierung drei knallharte Agenten geschickt, die der Angelegenheit auf den Grund gehen soll. Dabei kommen sie auch den Kids recht nahe. Bis einer der Agenten von einem Mann getötet hat, der schier unsterblich war. Der Direktor vom Forschungszentrum hatte dem ein Serum injiziert, das sämtliche Wunden, Brüche oder Krankheiten heilen konnte. Und in der Regierung selbst bilden unterschiedliche Interessengruppen, die mit allen Mitteln für ihre Ziele kämpfen, was die Kids bald zwischen die Fronten bringen könnte.

Gekauft aufgrund der für mich interessanten Inhaltsangabe, in der nicht erwähnt wird, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Oder doch nicht? Meines Erachtens ist der Versuch, den Spagat zwischen hartem Fantasy-Thriller und Jugendbuch leider gescheitert. Etliche Sequenzen von "RHO-Agenda 1" sind für ein Jugendbuch einfach zu hart. Ich meine, einen Bösewicht mit seinen Darmschlingen kaltzumachen, gehört da eher nicht rein, dafür haben wir Verlage wie Festa, DELTUS.DE, Luzifer, Voodoo Press oder -MKRUG, die solche Kills perfekt zelebrieren können. Der gesamte Storyaufbau krankt an diesem misslungenen Mix. Verschwörung trifft Schulprobleme schön und gut, aber Serienkiller und metzelnde religiöse Fanatiker müssten dann ebensowenig ausführlich skizziert werden, wie die komplexen technischen Komponenten, die nach und nach ans Tageslicht kommen. Was zwar erwähnt wird, aber dennoch zu kurz kommt, sind die Auswirkungen der Veröffentlichungen auf die restliche Welt. Zwar wird der arabische Raum kurz genannt, Europa scheint es nicht zu geben und auch Asien sowie Russland (okay, das Buch stammt aus 2006) bleiben außen vor. Die Welt dreht sich mal wieder nur um die USA (für die Nordamerika ja gleichbedeutend mit USA ist, das für diese mächtige Supermacht Kanada ja nur ein geduldetes Anhängsel ist) und ihre Probleme. Und so wechselt das Ganze zwischen typischen Pennälerszenen und deren Problemen nmit Lehrern, Mitschülern und Eltern, Schulstress und Hormone, auf Thriller und Aliens. Wird da auf dem Klappentext noch geprotzt mit "Das gefeierte Sci Fi-Spektakel aus den USA" und "Richard Phillips 'actiongeladener..." muss man attestieren, dass dies doch mehr als nur ein wenig übertrieben wirkt. Hin und wieder ist Action eingestreut, stellenweise zu hart, um vielleicht an 14- oder 15-Jährige verkauft zu werden, aber im Wesentlichen wird hier auf die Fundsachen, technische Sperenzchen und ein gewisses Spannungselement gesetzt. Stilistisch herrscht eine ähnliche Diskrepanz wie bei der vermeintlichen Zielgruppenbestimmung. Einerseits ausführliche und detaillierte Darstellungen gewisser Errungenschaften und wissenschaftlicher Vorgänge wechseln zu andererseits einfachster Fabulierkunst, die manche Figuren überflüssig oder gar langweilig erscheinen lässt. Dennoch kann man dem Buch eine gewisse Spannung nicht absprechen und irgendwie bin ich schon neugierig, wie es weitergehen soll. Ist ja als Trilogie angelegt. Ob ich es empfehlen würde? Eher nö. Als Jugendbuch stellenweise zu hart. Als Thriller zu wenig Action und zuviel Kids.

Musik "Fused" Iommi/Hughes

Immer wieder stark.

Teaser "Dear Elza"

Geschichte eines ungarischen Soldaten, der den Zweiten Weltkrieg nur überleben will, um nach Hause zurückzukehren und seine Frau zu töten, die ihn mit einem deutschen General betrogen hat.

Trailer "Good people" J. Franco

Im Appartment eines abgenippelten Nachbarn findet ein Paar eine Tasche mit rund 200.000 Pfund Cash. Hätten sie besser nicht eingesackt. Jetzt sind sie im Visier eines tödlichen Killers. 

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Dienstag, 23. Dezember 2014

Featurette "Wolf Warrior" Wu Jing, S. Adkins

Erfreulich ist, dass ein neues Featurette den Weg ins Netz gefunden hat. Selbstverständlich gibt es dabei auch noch ein ABER. Der Haken bei der Sache ist, dass sich die Veröffentlichung auf März verschiebt, weil man unbedingt das Ganze auf 3D umrüsten will/muss.

Trailer "EP/Executive Protection" O. Gruner

Olivier Gruner als Max Webber, der als Ex-Special Forces-Mitglied später als professioneller Bodyguard gearbeitert hat. Derzeit beschützt er einen der reichsten Männer der Welt und stößt bald auf eine globale Veschwörung, die er bekämpfen muss.


Weihnachts-Clip "Phantasm 5 - Ravager"

Don Coscarelli präsentiert einen (sehr) kleinen Blick auf "Das Böse 5".


Trailer "Shark killer"

Arnold Vosloo spielt in dem Südafrikathriller einen Gangsterboss, der seinen Bruder als Haijäger anheuert. Dieser soll einen Großen Weißen zur Strecke bringen, der sich einen wertvollen Diamanten einverleibt hatte.


Trailer "Iron Girl: Ultimate weapon"

In einer fernen Zukunft müssen sich die Menschen nach dem Zusammenbruch der sozialen Ordnung gegen Banditen erwehren.

Iron Girl: Ultimate Weapon theatrical trailer... von ectogens


Buchreview "Dumm gelaufen"

Jason Starr. Mickey Prada ist ein netter Junge. Weil er sich um seinen kranken Vater kümmert, hat er sein Studium um ein Jahr verschoben. In der Zwischenzeit arbeitet er in Brooklyn in einem Fischgeschäft. Gerade hat er ein hübsches Mädchen kennengelernt. Aber Mickey hat ein Problem. Ein Kunde im Laden, Angelo Santoro bittet Mickey hin und wieder, Sportwetten für ihn abzuschließen. Angelo verliert jedes Mal, und bald wird sein Pech auch zu dem von Mickey. Jetzt ist der Buchmacher hinter Mickey her, und anstatt seine Schulden zu begleichen, hält Angelo ihm seine Knarre vor die Nase. Als Mickeys bester Freund Chris einen todsicheren Plan hat, um ein bisschen Kohle zu machen, steigt Mickey mit ein. Doch todsichere Pläne können tödlich enden.

Mickey macht seinen Job, kümmert sich um seinen Dad und hält sich aus allem raus. Bis dieser Angelo im Fischgeschäft auftaucht und ihn mit diffusen Drohungen dazu bringt, für ihn zu wetten. Nachdem er einige Male verloren hat, Angelo sich weigert zu zahlen und meint, wenn Mickey nicht spurt, würde er La Famiglia beleidigen, was er sicher nicht auf sich nehmen wolle. Also wettet Mickey weiter - und verliert weiter. In seiner Verzweiflung geht er an seine Ersparnisse, die eigentlich für seine Zukunft gedacht waren. Doch damit ist es nicht getan, das Geld reicht nur für die Hälfte seiner Schulden. Als Glücksfall erweist sich jedoch Rhonda. Er verliebt sich sofort in das Mädchen und auch sie scheint seine Gefühle zu erwidern. Doch da ist das leidige Problem mit dem Geld. Rhonda ist aus sogenanntem Guten Hause, während er ein armer Schlucker ist, der zudem seine College-Geld gerade für einen Gauner verballert hat. Da kommt ihm sein bester Kumpel Chris mit einer Idee. Er und zwei weitere Compadres aus der Bowlingmannschaft  - Filippo und Ralph - wollen Filippos Onkel die Bude in einer feudalen Gegend ausräumen. Angeblich leicht verdientes Geld. Nach kurzem Zögern willigt Mickey ein. Und muss dann miterleben, wie sein Freund Chris erschossen wird. Zusammen mit Ralph und Filippo lässt er die Leiche verschwinden, tilgt die Spuren vom Bruch. Doch damit nicht genug: Rhonda schießt ihn ab und während er sie fast schon stalkt und seinen demenzkranken Vater allein lässt, spaziert dieser auf den Highway und wird überfahren. Um an Geld zu kommen, bedient er sich an den Einnahmen seines Chefs im Fischgeschäft - eine Aktion, die sein Kollege Charlie schon seit Monaten durchzieht. Aber erwischt wird Mickey. Jetzt hat er die Bullen am Hals und gerät auchins Fadenkreuz der Ermittlungen um den Tod von Chris, den  man mittlerweile im Hudson treibend gefunden hatte.

"Dumm gelaufen" könnte auch als "Strunzblöd in Brooklyn" betitelt sein. Alles was Mickey mit der Zeit verzapft, ist dermaßen dämlich, dass man schon bald das Mitfiebern mit dem armen und gebeutelten Kerl einstellt. Sämtliche Entscheidungen sind grundfalsch und seine Leichtgläubigkeit verwundert dann doch den geneigten Leser. Man kann sich zwar recht gut die Zeit des damaligen New York vor Augen führen (besonders wenn man schon etliche Filme aus dieser Zeit gesichtet hat), aber deswegen kommt leider auch keine Spannung auf. Der Stil von Starr lässt seine Geschichte zwar recht flott an einem vorbeiziehen, aber eben auch nur das. Kurzweilig, aber nur eine bessere Strandlektüre, in welcher der Autor seinen Protagonisten mächtig leiden lässt, aber auch blöd aussehen lässt. Daran ändern dann auch die Wendungen nichts mehr, die Jason Starr zum Ende hin anbietet. Nettes Geplänkel mit teilweise unglaubwürdigem Szenario, das den Leser nicht wirklich vom Hocker reißt. Ich hab von Starr vorerst genug.

Bilder "Everly" S. Hayek

Weihnachten macht Salma die Yakuza platt. Bekommt einen limitierten Kinostart im Februar spendiert. Keine Ahnung, wann er zu uns kommt - dann vermutlich als Direktvermarktung fürs Heimkino.


Trailer "El Incidente"

SciFi-Thriller aus Mexiko zwei parallel verlaufende Storys über Menschen, die in Zeit und Raum gefangen sind.
Teaser trailer EL INCIDENTE (THE INCIDENT) from Yellow Films on Vimeo.


Trailer "The man in the orange jacket"

Nachdem ein junger Mann aus seinem Job gefeuert wurde, beginnt er seinen Boss und dessen schnuckelige Gattin zu stalken. Mit diversen Wendungen entwickelt sich ein Horror-/Thriller-Mix aus Lettland.


Trailer "Black Mountain Side"

Horrorthriller um eine Archäologen-Gruppe in der tiefsten Wildnis von Kanada. Der könnte mir durchaus gefallen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Trailer "Bowling balls"

Biker-Actionkomödie aus Belgien. Sicher nen Blick wert.


Trailer "Awaiting"

Ein Mann, der unter psychotischen Schüben leidet, muss feststellen, dass sich seine unschuldige Tochter mit einem seiner Opfer angefreundet hat und der Geschäftsmannm, der sich bloß verfahren hat, passt ihm in dieser Situation schon gar nicht.

Awaiting - Trailer von dreadcentral

Trailer "L'Affaire SK1"

Charly kommt in die beste Einheit für Mordermittlungen in Frankreich. Gleich sein erster Fall dreht sich um Mord und Vergewaltigung. Er kann ihn nicht lösen, der Fall wird zum Cold Case. Drei Jahre später geschieht ein ähnliches Verbrechen und er weiß: Das ist der gleiche Typ. Die nächsten sieben Jahre jagt er wie besessen hinter dem Kerl her.


Trailer "It follows"

Horrorfilm um ein Mädchen, das sich der körperlichen Bedrohung und schrecklichen Visionen durch einen Fluch ausgesetzt sieht.


Buchreview "Die Horde"

Stephen A. North. Nick Talaski ist ein frustrierter, knallharter Cop. Dass in seinem Provinzkaff auf einmal Tote auferstehen und mordend durch die Gegend ziehen, macht seinen Job nicht unbedingt einfacher. Auch von der überforderten Regierung hat er keine Hilfe zu erwarten - und dummerweise halten sich die Zombies nicht an die Spielregeln, wie man sie aus Filmen und Büchern kennt.

Nach einem feurigen Prolog wechselt die Perspektive zum Beginn einer höllischen Nacht. Da muss der Polizist Talaski mit seinem Partner Keller, der eher eine Art freiwilliger ist, denn noch ein richtiger Cop, da er schon vor Jahren in den Ruhestand ging, zu einem Fall häuslicher Gewalt ausrücken. Zu dem Tatort kommen weitere Bullen wie Dodd und Williams sowie einige gewalttätige Protestler und Weißenhasser wie Janicea und auch die beiden Typen Bronte und Trask, die sich aber bis dato unerfindlichen Gründen hinter dem Haus verstecken. Im Haus geht anscheinend der Punk ab. Geschrei, Gebelle durch die Hunde und die Polizisten entscheiden reinzugehen. Doch dann kommt der Herr des Hauses durch die Tür gestürzt, rempelt Dodd beiseite, der dann wie gelähmt stehenbleibt und einfach nichts tun kann. Da nimmt ihm Keller die Puste ab und legt den Angreifer um. Zusammen mit Talaski geht er in die Wohnung und findet dort die Frau am Boden kniend. Als sie näher herantreten, können sie erkennen, dass die Schnepfe gerade einen ihrer Köter schmatzend vertilgt. Da gibt es nur Feuer frei. Was sie nicht wissen, ist, dass im Haus noch der Sohn der beiden mittlerweile Toten ist - Daric. Der hat selbstverständlich Angst und haut aus dem rückwärtigen Fenster ab, wo er dann Bronte und Trask in den Weg läuft. Immer mehr Meldungen über Aufstände und Gewalttaten gehen ein, immer wieder werden sie zu Tatorten gerufen, doch die Stadt geht langsam vor die Hunde und jeder sucht seinen eigenen Weg aus dieser Hölle heraus. Talaski und Keller hingegen werden zu Chauffeuren für den Polizeichef, den Bürgermeister und deren reiche Getreuen degradiert und sollen die Typen zu einem Grundstück in der feudalen Gegend von St.Petersburg kutschieren, wo einer eine Yacht vor Anker hat, mit der sie flüchten könnten. Doch ein Konkurrent hat mit einer Meute von Anhängern die Zufahrt verbarrikadiert. Damit haben die Flüchtenden Honoratioren aber gerechnet und einige Soldaten plus einem Humvee mit M-60-Maschinengewehr in ihrem Konvoi. Und der Schütze macht kurzen Prozess mit dem Hindernis. Unterdessen müssen sich auch die Tänzerin Trish, der Feuerwehrmann Mills, der Taxifahrer Graham und auch der feige Bulle Dodd ihren Weg durch das von lebenden Toten überzogene Stadtgebiet suchen. Weitere Überlebende sind im Polizeirevier eingeschlossen, andere versuchen aus dem Chaos ihren Profit zu ziehen.

Zack, zack, zack. Fast schon stakkatoartig hämmert der Autor Stephen A. North dem Leser die kurzen, mit den jeweiligen Namen der handelnden Figuren überschriebenen Kapitel um die Ohren. Es ist schon fadt unvermeidlich, dass bei den manchmal nur eine Seite langen Kapiteln sich Cliffhanger an Cliffhanger reiht und dass man als Leser aus purer Neugier und Spannung einfach weiterlesen muss.
Zack ,zack, zack. In einer fast unheimlichen Verwandlung lernen die Städter, wie man sich seiner Haut erwehrt, wie man ohne Reue tötet. Sei es nun ein atemloser Stinker oder ein noch nicht verwandelter Gegner. Und Gegner ist bald jeder, der einem im Weg steht.
Das Tempo bleibt permanent hoch, es geht unheimlich konsequent zur Sache, ohne aber die Gewalt und die Brutalität bis ins letzte Fitzelchen zu präsentieren. Manche Szenarien sind recht bildhaft skizziert, wie z. B. der Ablauf im Leichenschauhaus, als die in ihren Fächern eingesperrten Toten plötzlich von innen gegen die Türen treten und niemand weiß., was da überhaupt abgeht. Da konnte ich mich einem Schmunzeln nicht erwehren. Die Charaktere bieten einen Querschnitt durch die geamte Welt der Spannungs-, Horror- oder Katastrophenliteratur. Da sind die Schwächlinge, die auf einmal über sich selbst hinauswachsen, die Feiglinge, die sich hinter anderen verstecken oder auch die miesen Ratten, die ihre überlegene Position dazu nutzen, das sinkende Schiff zu verlassen, während der Rest untergeht und jene, die versuchen aus der Situation ihren Vorteil zu ziehen, zu plündern und zu morden. Mit all diesen unterschiedlichen Menschen müssen sich die Protagonisten des Buches nach und nach auseinandersetzen. Besonders hervor sticht hier Talaski, der als typische Bulle mit langjähriger Erfahrung erscheint und den Eindruck macht, er käme direkt aus dem Buch/Film "Die Chorknaben". Schon so abgestumpft vom Dienst auf den Straßen und was er da zu sehen bekommt, dass er Dampf ablassen muss. Zumeist mit dämlichen Scherzen auf Kosten der Kollegen. Doch im Kampf ist er ein verlässlicher Partner. Und zu kämpfen gibt es genug. Ständig ist Action angesagt, ebenso wie es kein großes Vorgeplänkel gab, fehlen jetzt auch Wortgedrechsel oder ausführlich geschilderte Beziehungskisten. Stephen A. North konzentriert sich ausschließlich auf den Überlebenskampf der wenigen Überlebenden. Und für die tun sich auch noch diverse Rätsel auf: Was hat es it den schwarzen Kampfhubschraubern auf sich, die rücksichtslos in die Menge ballern? Von der Armee sind sie nicht. Und der Leser wartet aus unterschieldichen Gründen gebannt auf den zweiten Teil dieser "Dead Tide"-Trilogie aus dem Festa-Imprint DELTUS.DE, da die meisten Handlungsfäden offen gelassen wurden und längst nicht alle Protagonisten sich an einer Sammelstelle treffen und nur einige schon gemeinsam unterwegs sind. Und kurz vor dem Ende von Teil 1 kommt auch der Präsident zu Wort, fragt seinen Lieutenant, ob er auch die Codes dabei habe. Will er das Problem mit Atomwaffen lösen? Was wird aus den Bürgern? "Die Horde" ist ein rasanter Kracher im Zombiemilieu, der zwar auf überhartes Gematsche verzichtet, aber ansonsten ein mehr als würdiger Vertreter seiner Zunft ist, der solche schlafmittelgetränkten Sterbehilfen wie die "Walking Dead"-Romane von Kirkman und seinem Vertragsautor weit hinter sich lässt. "Die Horde" ist Horrorstoff mit Zombie-Massaker, der die Aufmerksamkeit der Leser, die reine Unterhaltung auf dem schier unsterblichen Gebiet der Unsterblichen wollen, verdient hat und für mich kein Fehleinkauf war, auch weil es schier atemlos vorangeht und es keine Pausen oder Längen gibt.  

Trailer "Bloody knuckles"

Horrorkomödie um einen Comic-Zeichner, der sich leider mit seiner Story etwas zu sehr an einen asiatischen Gangsterboss im realen Leben orientierte.
Bloody Knuckles (2014) Teaser Trailer from Matt O. on Vimeo.

Trailer "Heidi"

Aufgrund der Found Footage-Machart eher nix für mich, aber ich wollte das Ding den "Heidi"-Fans nicht vorenthalten.


Trailer "Boy 7"

Als der Junge mitten in der überfüllten U-Bahn zu sich kommt, weiß er weder, wie er dorthin kam noch seinen Namen oder sonst etwas über seine Identität. Nur anhand der Sachen aus seinem Rucksack versucht er, seine Herkunft und den Namen zu ermitteln - und gerät dabei in größte Gefahr.

Trailer "Missionary"

Die verheiratete Katherine hat eine Beziehung zu Brock, der mormonischen Glaubens ist. Als sie ihn verlassen will, um ihre Ehe zu retten, dreht der von missionarischem Eifer zerfressene Brock durch.


Samstag, 20. Dezember 2014

Jap. Trailer "Wild Card" J. Statham

Da könnte ich jetzt einige Leute nennen, die vor Begeisterung blitzende Augen bekommen (Und einige, die wieder motzen, dass Statham ja immer dasselbe macht und nicht ins Kino gehört. Pfui!! Der Jason wird sich doch auch mal einen Film im Kino anschauen dürfen.)


Freitag, 19. Dezember 2014

Neuer Trailer "American Sniper"

Im Gegensatz zu dem doch eher sehr pathetischen "Lone survivor" konzentriert sich Eastwood auf seine Figur.


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Dt. Trailer "Einer nach dem Anderen"

Der hatte auch einen deutschen Kinorelease, der aber wohl so streng limitiert war, dass ihn anscheinend nur wenige "Auserwählte" sichten konnten. Mein Eindruck ist, dass dieser Film (Im Original "Kraftidioten") eine Menge Freude aufs Gesicht zaubern kann. Der Trailer jedenfalls gefällt und ich hab bei meinem Händler (Der sich durch dieses "Kraftidioten" irgendwie angesprochen fühlte) für Ende April zum Erscheinungstermin schon eine Order hinterlegt.


Teaser "The challenge letter"

Martial Arts-Film aus Australien.


Trailer "Black Rider: Revelation road"

Kevin Sorbo im dritten "Revelation road"-Film, in dem sich auch Brian Bosworth und James Denton an seine Seite begeben.